Eröffnung Haus der Geschichte

NEU: AB 10. SEPTEMBER
Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich

Im Haus der Geschichte Niederösterreich entsteht ein völlig neuer Raum, in dem Geschichte veranschaulicht, diskutiert und lebendig vermittelt wird.

Dauerausstellung Geschichte
Die Dauerausstellung ist zentraler Bestandteil des Hauses der Geschichte. Sie zeigt die Geschichte Niederösterreichs in ihren österreichischen und zentraleuropäischen Zusammenhängen und wechselseitigen Bezügen spannend, zeitgemäß und unter starker Bezugnahme auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen. Im Sinne einer „Exhibition in Progress“ werden laufend neueste Forschungsergebnisse und aktuelle Ereignisse einfließen.

Die umkämpfte Republik. Österreich 1918 - 1938
10. September 2017 bis 24. März 2019
Die Dauerausstellung des Hauses der Geschichte wird anlassbezogen immer wieder mit Wechsel-, und Schwerpunktausstellungen ergänzt. Aus Anlass 100 Jahre Republik widmet sich die erste Schwerpunktausstellung der spannenden Geschichte Österreichs in der Zwischenkriegszeit, von der Republikgründung 1918 bis zum "Anschluss" 1938.

 

Alle weiteren aktuellen Infos unter www.museumnoe.at/de/haus-der-geschichte sowie facebook und twitter!

"Ab 10. September gibt das Haus der Geschichte in St. Pölten Besuchern Einblicke in Niederösterreichs Geschichte im zentraleuropäischen Kontext. Das erste Haus der Geschichte in Österreich bietet Einblicke in 40.000 Jahre Menschheitsgeschichte mit einem Fokus auf die Zeit von 1848 bis heute. Präsentiert werden noch nie gezeigte Exponate aus den Landessammlungen, aber auch von regionalen und internationalen Partnern sowie private Leihgaben..."

noe.orf.at / 29.8.2017


"Das Haus der Geschichte Niederösterreich - Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Es ist ein bisher einzigartiges Projekt, das am 9. September in St. Pölten im Gebäude des Landesmuseums eröffnet wird: Das 'Haus der Geschichte Niederösterreich'. Die Schauräume zeigen Niederösterreich als österreichisches Kernland im Zentrum Europas von der Ur- und Frühgeschichte bis in die Gegenwart. Präsentiert werden ein geschichtsträchtiges Land mit traditionsreicher Brückenfunktion und eine Region, in der Migration immer wieder eine wichtige Rolle gespielt hat.
Ein 'Österreich-Bild am Sonntag' aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich hat die Vorbereitungen begleitet - von der inhaltlichen Ausrichtung über die letzten Arbeiten der Restauratoren bis zum Aufstellen wichtiger Objekte.
Gestaltung"

Karina Fibich / ORF 2 Österreich-Bild aus dem Landesstudio Niederösterreich / 3. September 2017

"Das neue Haus der Geschichte versteht sich als 'offenes Forum, in dem einander Wissenschaft und Öffentlichkeit begegnen', heißt es in einer Aussendung des Museums. Es zeigt ab Sonntag einen Streifzug durch 40.000 Jahre Menschheitsgeschichte, mit einem Schwerpunkt der sich auf die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts konzentriert und baut zugleich Brücken zur Gegenwart.

Über 2.000 Objekte sind auf 3.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zu sehen. Zu den Highlights zählen der Dienstwagen von Leopold Figl (1902-1965). Er war erster Kanzler nach 1945, Außenminister und Landeshauptmann von Niederösterreich. Zu sehen ist zudem das einzige vollständige Faksimile des Staatsvertrages - mehr dazu in Staatsvertragsreplik für Haus der Geschichte..."

Martina Gerlitz / noe.orf.at / 8. September 2017

"... Im Zuge des Festaktes hielt der renommierte deutsche Historiker Philipp Blom ein Impulsreferat. 'Geschichte hat weniger mit einer Bibliothek zu tun als mit einer Werkstatt. In dieser Werkstatt muss man zwei Sachen unterscheiden: Die Fakten – oder die Vergangenheit – und die Geschichte selbst.' Geschichte sei 'eine Art Chronik der Entwicklung eines Wir-Gefühls', so Blom. 'Ein Wir-Gefühl, das immer wieder neu definiert werden muss und nie abgeschlossen ist.' ..."

noe.orf.at / 9. September 2017

"... Was überambitioniert klingt, ist tatsächlich gut gelungen. Am Sonntag eröffnet das neue Haus mitsamt einer Sonderausstellung zur Ersten Republik. Etwa eineinhalb Stunden Aufmerksamkeit sollte man für einen Rundgang mitbringen; und womöglich eine Jahreskarte (15 Euro) dem doch gesalzenen Einmalbesuch (zehn Euro) vorziehen. Häppchenweises Anschauen könnte lohnen ... Von rar bis kurios reichen die Stücke: der Erstdruck einer Lutherbibel, das Schachbrett Karl Renners oder ein Sparsarg mit Bodenklappe aus der Zeit Josephs II. Aus der vom Land um nicht weniger als 2,6 Millionen Euro angekauften Habsburgsammlung von Mario Plachutta ist allerdings nicht allzu viel zu sehen: Der militärisch geschnittene Morgenrock Franz Josephs I. ('Bonjourl'), der von der 'schwindenden Macht des Kaisers' zeugen soll, gehört da noch zum Interessantesten..."

Stefan Weiss / derstandard.at/ 9. September 2017

"... Auch in der Schwerpunktausstellung ist eine private Leihgabe aus St. Pölten untergebracht: der Teddybär der St. Pöltnerin Renate Rettinger. Zudem findet sich hier Ferdinand Andris Werk 'Engel über den Gefallenen' (siehe Bild oben), das Kunstexperten auf Andris Wirken als Kriegsmaler im Ersten Weltkrieg zurückführen. Darüber hinaus hat das Stadtmuseum zahlreiche Objekte und Dokumente bereitgestellt – wie etwa eine Fahne der Sozialdemokraten aus der Zwischenkriegszeit, Karten von Zwangsarbeitern und die Schilder 'Kraft durch Freude' und 'Ortsgruppe St. Pölten-Schubertstraße'. Letzteres Email-Schild stammt von einer NS-Splittergruppe aus der heutigen Dr.-Theodor-Körner-Straße ..."

Mario Kern / noen.at / 12. September 2017

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