"Flüchtige Territorien"

Im Kunstraum Niederösterreich

Räume und ihre geopolitischen, ökologischen und ökonomischen Aspekte.

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© Khvay Samnang

Die Ausstellung versammelt künstlerische Investigationsarbeit zu umkämpften Gebieten auf der ganzen Welt: Recht, Gesetz, Politik, Ökonomie, aber auch Emotionen spielen bei der Aneignung von Territorien eine wesentliche Rolle. Zudem Faktoren wie Klimawandel, Neokolonialismus, Utopien oder Mythologien. Die künstlerische Exkursion führt zu Orten wie dem Hafen Albern in Wien, wo aktuell unterschiedliche Interessenslagen aufeinanderprallen, aber auch zu radikal veränderten Gegenden wie abgeholzte rumänische Wälder oder in eine Romasiedlung am Rande Madrids, die vor ein paar Jahren geschliffen wurde. Zu sehen sind internationale und nationale Positionen wie jene von Khvay Samnang, der aktuell auf der documenta vertreten ist, Peter Fend, Amy Balkin, Anca Benera & Arnold Estefan, Studio Orta, Resanita

Weitere Infos unter www.kunstraum.net

 

"... Dass es sogenannte kalkulierte Orte aber auch in unmittelbarer Nähe, am Rande Wiens, gibt, zeigt das fortlaufende Projekt Grammatik der Dringlichkeiten. In dessen Rahmen beschäftigt sich der Kunstraum Niederösterreich u. a. mit dem Alberner Hafen in Simmering, wo nach Abriss des Gasthauses zum Friedhof der Namenlosen zur weiteren Nutzung 'aktuell unterschiedliche Interessenlagen aufeinanderprallen', so die Kuratoren. In Exkursionen mit Künstlern und Wissenschaftern wird versucht, vor Ort Verflechtungen von Geschichte, Interessen und Konflikten freizulegen, die Ergebnisse sind in der Schau zu sehen."

Kathrin Heinrich / derstandard.at / 24. Oktober 2017

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